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Unsere Immobilie?Dafür haben wir jemanden!Johannes Janson & Monika Wildner-Jagdhuber Haus & Grund-Mitglieder seit 2002

Pressemitteilungen

21.01.2021

Haus & Grund und VDIV stellen gemeinsamen Mustervertrag für WEG-Verwaltung vor Drucken

Haus & Grund und VDIV stellen gemeinsamen Mustervertrag für WEG-Verwaltung vor
Verwaltervertrag und Ausfüllhinweise
Aufgrund des Inkrafttretens des novellierten Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) am 1. Dezember 2020 veröffentlichen Haus & Grund Deutschland sowie der Verband der Immobilienverwalter Deutschland einen gemeinsamen Mustervertrag für die Wohnungseigentumsverwaltung. Er berücksichtigt die im Zuge der Gesetzesreform veränderten Vorgaben sowie die Entwicklung der Rechtsprechung und ist vom Gedanken der Transparenz getragen.

„Ziel der WEG-Reform war es, den Verbraucherschutz zu stärken. Dazu bietet ein transparenter und nachvollziehbarer WEG-Verwaltervertrag eine gute Grundlage der Zusammenarbeit. Daher war es für uns die logische Konsequenz, dass beide Dachverbände einen gemeinsamen Mustervertrag für die Wohnungseigentums-verwaltung erarbeiten“, erläutert der Präsident von Haus & Grund Deutschland, Kai Warnecke.

„Das reformierte WEG gibt Eigentümergemeinschaften mehr Verantwortung und schafft mehr Gestaltungsspielraum bei den Aufgaben und Befugnissen des Verwalters. Das muss sich in der Grundlage der Zusammenarbeit beider Parteien – dem Verwaltervertrag – widerspiegeln: vertrauensvoll, transparent und im fairen Ausgleich, unter anderem durch eine sich erklärende Vergütungsstruktur“, so VDIV-Deutschland-Präsident Wolfgang D. Heckeler zum neuen Mustervertrag für die Wohnungseigentumsverwaltung.
Der Mustervertrag berücksichtigt neben den im Zuge der WEG-Reform erforderlichen Neuerungen wie den Rechten und Pflichten des Wohnungseigentumsverwalters auch die Entwicklung der Rechtsprechung, beispielsweise zu umstrittenen Vergütungsfragen.
Hinweis: Der Vertrag sowie Ausfüllhinweise stehen auf www.hausundgrund.de/verwaltervertrag kostenlos zum Download zur Verfügung.

14.01.2021

Baumärkte in Sachsen für private Eigentümer und Vermieter öffnen Drucken

Hobusch: Versorgung für Winterdienst und Notreparaturen sicherstellen

Der Eigentümerverband Haus & Grund Sachsen hat die Öffnung von Baumärkten für private Eigentümer und Vermieter gefordert. „Das aktuelle Winterwetter zeigt, dass durch die Schließung von Baumärkten für Nichtgewerbetreibende, Selbstnutzer und private Kleinvermieter Winterdienstarbeiten nur eingeschränkt möglich sind. Wer keinen Schneeschieber und Tausalz vorrätig hat, kann nur auf den Versandhandel hoffen oder darauf, dass niemand stürzt und zu Schaden gerät“, so der Verbandspräsident René Hobusch.

„Nicht nur bei der Räumpflicht, sondern auch bei Materialien für kleine Reparaturen sind Eigentümer und private Vermieter darauf angewiesen, schnell handeln und sich versorgen zu können. Zumindest die Möglichkeit der Bestellung und Abholung von dringend benötigtem Material im nächsten Baumarkt vor Ort muss möglich sein. Was bei der Speisenversorgung bei unzähligen Restaurants mit festen Terminvergaben funktioniert, muss auch bei Baumärkten möglich sein“, ergänzt Hobusch die Forderung seines Verbandes.

Hobusch verwies darauf, dass jede Immobilie fortlaufend instandgehalten werden muss. Das kostet nicht nur Geld, sondern müsse häufig auch umgehend erfolgen, um weitere Schäden zu vermeiden. Die Eigentümer und Mieter könnten nicht bis Ostern warten, bis ein defekter Wasserhahn oder ein Heizungsthermostat repariert werde. Und Handwerker stünden für kleinere Arbeiten häufig nicht sofort zur Verfügung. „Die Öffnung der Baumärkte wäre ein wichtiger Beitrag, um den Menschen das Wohnen und Arbeiten im Lockdown so angenehm wie möglich zu gestalten“, unterstrich Hobusch.

07.01.2021

Haus & Grund: Mieter müssen für ihre Heizkosten aufkommen Drucken

Haus & Grund: Mieter müssen für ihre Heizkosten aufkommen
Sanierungsanreize steigen für Vermieter durch CO2-Preis

Haus & Grund Deutschland fordert, dass Mieter nach der Einführung eines CO2-Preises auf Gas und Heizöl weiterhin vollständig für ihre Heizkosten aufkommen müssen. „Der CO2-Ausstoß beim Heizen wird ganz maßgeblich durch das Verbrauchsverhalten beeinflusst. Folglich muss der CO2-Preis auch bei den Mietern ankommen“, erläuterte Verbandspräsident Kai Warnecke heute in Berlin. Die Praxis zeige immer wieder, dass nach energetischen Modernisierungen mehr statt weniger geheizt werde. „Die Nutzer haben schlicht den Eindruck, dass sie sich dann wohligere Temperaturen leisten könnten. Der Vermieter ist somit der falsche Adressat, um hier Verhaltensänderungen per CO2-Preis zu bewirken“, gibt Warnecke zu bedenken.

Er ergänzte, dass es mit der konsequenten Umsetzung der im Klimaschutzplan 2030 angelegten Maßnahmen bereits zu einer Überkompensierung der Mehrkosten bei den einkommensschwachen Mieterhaushalten kommen werde. So werden Wohngeldbezieher ab diesem Jahr durch das Inkrafttreten einer CO2-Komponente im Wohngeld entlastet, um soziale Härtefälle zu vermeiden. Zudem werden mit der geplanten Absenkung der Stromkosten alle Mieterhaushalte entlastet.

Argumenten, Vermieter hätten bei einer Umlagefähigkeit der CO2-Kosten keine Sanierungsanreize, erteilte Warnecke eine Absage: „Die Anreize, in Heizsysteme ohne fossile Energien zu investieren, nehmen mit steigendem CO2-Preis sogar zu. Je teurer das Heizen wird, umso weniger werden Mieter Wohnungen mit hohen Heizkosten nachfragen wollen. Vermieter müssen energetisch sanieren, um weiterhin am Markt bestehen zu können.“

Die Bundesregierung wäre laut Warnecke zudem gut beraten, würde sie einen Großteil der Einnahmen aus der CO2-Bepreisung in Form einer Kopfpauschale an die Bürger zurückgeben. Davon würden einkommensschwächere Haushalte relativ stärker profitieren, weil sie im Schnitt weniger CO2 verursachen als einkommensstarke Haushalte. Ergänzend könne der Staat einen Teil der höheren Miete nach Modernisierungen für die Mieter übernehmen.

05.01.2021

Haus & Grund fordert Öffnung von Baumärkten Drucken

Haus & Grund fordert Öffnung von Baumärkten
Hauseigentümer benötigen Ersatzmaterial

Nach Ansicht des Eigentümerverbandes Haus & Grund Deutschland sollten Baumärkte bereits während des Corona-Lockdowns wieder öffnen. „Gerade im Winter müssen Selbstnutzer und private Kleinvermieter Materialien für kleinere Reparaturen besorgen können, um im Bedarfsfall schnell handeln zu können“, betonte Verbandspräsident Kai Warnecke heute anlässlich des Corona-Gipfels von Bund und Ländern. Der Einkauf in den großflächigen Baumärkten lasse sich mit allen notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln organisieren.

Warnecke wies darauf hin, dass jede Immobilie fortlaufend instand gehalten werden muss. Das koste nicht nur Geld, sondern müsse häufig auch umgehend erfolgen, um weitere Schäden zu vermeiden. Die Eigentümer und Mieter könnten nicht bis Februar oder März warten, bis ein defekter Wasserhahn oder ein Heizungsthermostat repariert werde. Und Handwerker stünden für kleinere Arbeiten häufig nicht sofort zur Verfügung. „Die Öffnung der Baumärkte wäre ein wichtiger Beitrag, um den Menschen das Wohnen und Arbeiten im Lockdown so angenehm wie möglich zu gestalten“, unterstrich Warnecke.

21.12.2020

Paketsteuer wird die Innenstädte nicht retten Drucken

Hobusch: Unsere Innenstädte brauchen ganzheitliche Konzepte, keine politischen Placebos

Der Präsident von Haus & Grund Sachsen, René Hobusch, hat Vorschläge vom Wochenende für eine Paketsteuer als Placebo bezeichnet. „Das wird die Innenstädte nicht retten. Es geht nicht um Geld. Es geht um Ideen - besonders in kleineren Städten, die keine Tagestouristen zum Shoppen anziehen. Denn es geht gerade um die Attraktivität der kleinen und mittleren Städte, außerhalb der Metropolen“.

„Ständig ist unser Fokus auf den sogenannten Schwarmstädten. Ob beim Wohnen, oder jetzt beim Einzelhandel. Doch gerade außerhalb der großen Städte sind die Probleme noch viel massiver, in Sachsen und bundesweit. Denn neben der digitalen Konkurrenz und der Folgen der Corona-Pandemie ziehen die Menschen seit Jahren weg. Fehlendem Platz in Leipzig oder Dresden, steht gähnende Leere in Wurzen oder Johanngeorgenstadt gegenüber, auch in den Geschäftslagen der Innenstädte“, so Hobusch, der auch Mitglied im Ausschuss für Wohnungswirtschaft und Wohnungspolitik beim Zentralverband Haus & Grund ist.

„Statt haltet den Dieb zu rufen und alte Ideen zu konservieren, brauchen wir endlich neue und gemeinsame Impulse. Wir brauchen Innenstädte, die wieder attraktive Lebensräume sind. Denn wo es attraktiv zum Leben ist, dort wird auch eingekauft“, unterstreicht der Jurist seine Forderung abschließend.

V.i.S.d.P.
René Hobusch, Präsident Haus & Grund Sachsen e.V.