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Unsere Immobilie?Dafür haben wir jemanden!Johannes Janson & Monika Wildner-Jagdhuber Haus & Grund-Mitglieder seit 2002

Pressemitteilungen

15.07.2019

Diskussion um Mietenregulierung geht an tatsächlicher Marktentwicklung vorbei Drucken

Eigentümerverband kritisiert Populismus

„Angesichts der bundesweit stagnierenden Neuvertragsmieten und des immer schwächer werdenden Anstiegs der Bestandsmieten sind alle Debatten über weitere Mietpreisregulierungen unnötiger Populismus.“ Mit diesen Worten kommentierte Dr. Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland, den heute veröffentlichten F+B-Wohn-Index Deutschland. Danach stiegen die Neuvertragsmieten im Vergleich der Quartale 2-19 zu 1-19 um 0,0 Prozent; die Bestandsmieten verteuerten sich um 0,3 Prozent. Der Anstieg der Mieten liegt somit deutlich unter der aktuellen Inflationsrate von 1,6 Prozent.

Die aktuellen Daten legen eine Beruhigung des Mietwohnungsmarktes nahe, auch in den Metropolen, so der Eigentümerverband. „Jetzt ist die Politik gefragt, die aktuell übermäßig scharfe Diskussion auf dem Wohnungsmarkt nicht weiter anzuheizen. Stattdessen gilt es, sich darauf zu konzentrieren, wie die Ursache der mancherorts noch steigenden Mieten – nämlich die Knappheit vor Ort – bekämpft werden kann“, betonte Warnecke.

02.07.2019

Haus & Grund: Ausweitung der Vorkaufsrechte gängelt Eigentümer Drucken

Erkenntnisse der Baulandkommission werden konterkariert

„In Zukunft müssen Immobilienkäufer im Hinterzimmer der Rathäuser verhandeln, was sie bauen und modernisieren dürfen, anstatt sich auf öffentliche Bebauungspläne und Satzungen verlassen zu können“, kommentiert Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland, die Einigung der Vertreter der Länder und der Koalitionsfraktionen im Bundestag zur Umsetzung der Ergebnisse der Baulandkommission. Diese wollen die Forderung der kommunalen Spitzenverbände umsetzen, die Vorkaufsrechte der Städte und Gemeinden bei Haus- und Grundstückskäufen massiv auszuweiten.

„Anscheinend glauben die kommunalen Vertreter selbst nicht mehr daran, dass die Städte und Gemeinden bestehende Planungsinstrumente – wie Bebauungsplan und Erhaltungssatzungen – anwenden können“, so Warnecke. „Diese Ausweitung des Vorkaufsrechts ist auch ein Misstrauensvotum der kommunalen Spitzenverbände an unsere Städte und Gemeinden, jedoch keinesfalls eine Antwort auf die Wohnungsknappheit.“ Private Eigentümer werden kommunale Vorkäufe nur verhindern können, indem sie den Kommunen weitreichende Zugeständnisse machen. Die Ausweitung der Vorkaufsrechte ist damit aus Sicht des Eigentümerverbandes ein weiterer Schritt zur Gängelung privater Eigentümer.

Von den zahlreichen Ideen der Baulandkommission werden diejenigen umgesetzt, die einen regulativen, die Bürger einschränkenden Charakter haben. Wie damit der Bau bezahlbarer Wohnungen initiiert und Bauland bereitgestellt werden kann, erschließt sich aus Sicht von Haus & Grund nicht.

27.06.2019

Haus & Grund Sachsen fordert Landesregierung auf, Öffnungsklausel zu unterstützen Drucken

Grundsteuer einfach, transparent, aufkommensneutral gestalten

Nach dem Beschluss des Bundeskabinetts über ein Gesetzespaket zur Reform der Grundsteuer hat der Präsident des Sächsischen Landesverbandes von Haus & Grund den Freistaat Sachsen erneut aufgefordert, in den weiteren Verhandlungen die Position Bayerns zu unterstützen.

„Mit einer Länderöffnungsklausel haben wir Sachsen es selbst in der Hand, die Erhebung der Grundsteuer im Freistaat einfach, transparent und dauerhaft aufkommensneutral auszugestalten. Statt eines bürokratischen Verfahrens zur Neubewertung von hunderttausenden sächsischen Grundstücken, wie es der Bundesfinanzminister vorschlägt, könnte mit einem Flächenmodell in Sachsen zukünftig die Grundsteuer ohne Mehrbelastungen für Eigentümer und Mieter ausgestaltet werden, ohne dass zu­sätzlich hunderte Finanzbeamte zur Wertfeststellung aller sächsischen Grundstücke notwendig sind“, sagte am Donnerstag der erst am Wochenende für weitere vier Jahre im Amt bestätigte Präsident des Verbandes, René Hobusch (42).

Der Absicht der Bundesregierung, zusätzlich eine Baulandsteuer als dritte Grundsteuerart einzuführen, erteilte der Leipziger Rechtsanwalt eine klare Absage. Die wahren Bodenspekulanten würden die Grundsteuer C aus der Portokasse zahlen. Und sie würden zudem jene Grundstücke kaufen, welche die finanzschwachen Eigentümer wegen der Grundsteuer C verkaufen müssten. „Private Grundstückseigentümer sind keine Grundstücksspekulanten“, so Hobusch abschließend.

V.i.S.d.P.
René Hobusch, Präsident Haus & Grund Sachsen e.V.

Tel.:       0177-6 01 88 80

E-Mail: info@hausundgrund-sachsen.de

27.06.2019

Haus & Grund Sachsen wählt René Hobusch für weitere vier Jahre zum Präsidenten Drucken

Wer Enteignungen fordert, stellt die Demokratie und unser Gemeinwesen in Frage

Haus & Grund Sachsen wählt René Hobusch für weitere vier Jahre zum Präsidenten

Der Leipziger Rechtsanwalt René Hobusch (42) ist am Samstag auf dem Verbandstag des sächsischen Landesverbandes von Haus & Grund Deutschland für die kommenden vier Jahre als Präsident wiedergewählt worden.

Angesichts der aktuellen Debatten um Enteignungen und Mietendeckel forderte er eine Stärkung des privaten Eigentums „als Rückgrat unserer freiheitlich demokratischen Gesellschaft. Wer Enteignungen fordere, stellt unsere Demokratie und damit unser Gemeinwesen in Frage“.

In der Diskussion mit Vertretern der sächsischen Parteien zur Landtagswahl machte Hobusch deutlich: „Schauen Sie sich unsere Delegierten aus den 14 sächsischen Ortsvereinen an. Sie sehen keine Miethaie oder Grundstücksspekulanten vor sich. Sie sehen Menschen, die häufig mit ihren Mietern unter einem Dach leben, ihnen jeden Tag am Briefkasten begegnen und zur Geburt von Kindern im Mietshaus gratulieren. Die aktuellen Diskussionen verunsichern unsere Mitglieder aber zutiefst, denn sie wissen häufig nicht, was die Zukunft für das vom Munde abgesparte Eigentum bringt“. Das führe dazu, dass die Quote privaten und kleinteiligen Eigentums zurückgehe, so der Jurist weiter: „Viele Kleinvermieter entscheiden sich dann für den Verkauf. Meist sind die Käufer institutionelle Anleger. Das treibt die Preisspirale weiter nach oben und die Debatte um Enteignungen und Mietdeckel bewirkt so das Gegenteil. Hören Sie daher auf, die Masse der anständigen Vermieter für einige wenige schwarze Schafe in Sippenhaft zu nehmen“.

Zwei Drittel aller Wohnungen in der Bundesrepublik werden durch private Kleinvermieter gestellt. Sie haben langfristige Mietverhältnisse, meist unterhalb der Mietspiegelmieten. Das Statistische Bundesamt hat jüngst bestätigt, dass Mieterhöhungen bei privaten Vermietern niedriger ausfallen, als bei kommunalen Gesellschaften und Wohnungsgenossenschaften.

V.i.S.d.P.
René Hobusch, Präsident Haus & Grund Sachsen e.V.

Tel.:       0177-6 01 88 80

E-Mail: info@hausundgrund-sachsen.de

 

27.06.2019

Aufkommensneutrale Grundsteuerreform in weiter Ferne Drucken

Mehrzahl der Kommunen vermeidet klare Position zur Hebesatzanpassung

„Der Bundesfinanzminister hat den schwarzen Peter an die Kommunen gereicht – sie sollen sein Versprechen einer aufkommensneutralen Reform umsetzen. Doch schon heute steht fest: Die Kommunen spielen nicht mit“, betonte Kai Warnecke, Präsident von Haus & Grund Deutschland, anlässlich der heutigen ersten Lesung des Gesetzespakets im Bundestag.

Er verwies auf die ersten Ergebnisse einer aktuellen Umfrage. Der Eigentümerverband hat mehr als 1.600 Bürgermeister in Kommunen mit über 10.000 Einwohnern angeschrieben und gefragt, ob sie den Hebesatz der Grundsteuer nach einer Reform so anpassen werden, dass das Grundsteueraufkommen innerhalb der Gemeinde in etwa gleich bleibt. Aus nur 22 Prozent der bislang vorliegenden 619 Antworten geht hervor, dass die Kommunen eine solche Anpassung vornehmen und damit die Aufkommensneutralität sichern wollen. 63 Prozent der Antwortenden (ein Viertel aller Befragten) wissen hingegen nicht, wie sie im Falle einer Reform reagieren werden. „Das ist ein deutlicher Beleg für die Verunsicherung der Kommunen“, so Warnecke. „Es liegt nun bei Bund und Ländern, diese Verunsicherung zu beseitigen und die Kommunen auf die Schritte vorzubereiten, die im Falle der geplanten Reform dringend notwendig werden, um die Steuerlast auf Bundesebene konstant zu halten.“