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Unsere Immobilie?Dafür haben wir jemanden!Johannes Janson & Monika Wildner-Jagdhuber Haus & Grund-Mitglieder seit 2002

Pressemitteilungen

14.06.2019

Wohnungsmarkt braucht konstruktive Lösungen, nicht auf Konfrontation angelegte Vorschläge Drucken

Haus & Grund zur Debatte um bundesweiten Mietendeckel

Die Ankündigung des kommissarischen SPD-Parteichefs Schäfer-Gümbel, bundesweit einen Mietendeckel einführen zu wollen, ist aus Sicht von Haus & Grund Deutschland „ein weiterer unglücklicher Versuch, von der verfehlten Wohnungspolitik der Partei abzulenken“. Verbandspräsident Kai Warnecke betonte heute in Berlin: „Dieser auf Konfrontation angelegte Vorschlag verhindert konstruktive Lösungen.“ Wie wenig zielführend die populistische Idee eines Mietendeckels ist, habe die Debatte in Berlin in den vergangenen Tagen gezeigt. Vermieter, Mieter und Investoren seien alle gleichermaßen verunsichert. „Wir setzen darauf, dass es auch in den Reihen der SPD Politiker gibt, die das erkennen und diese Umsetzungspläne auf Bundesebene kassieren. Weiterer sozialer Unfriede auf dem Mietwohnungsmarkt und wirtschaftliche Schäden müssen verhindert werden“, so Warnecke.

07.06.2019

Haus & Grund: Mietendeckel verhindert Klimaschutz Drucken

Berliner Senat hat seine Aufgabe nicht verstanden

Der geplante Berliner Mietendeckel verhindert Klimaschutz. Wer mehr Klimaschutz im Gebäudebestand will, muss Investitionen fördern, nicht unterbinden. Das sagte heute Kai Warnecke, Präsident des Eigentümerverbandes Haus & Grund Deutschland.

Er verwies auf das Beispiel Lissabon, wo die Wohngebäude aufgrund von überzogenen Mietenregulierungen mehr und mehr verfallen. „Unsere zentralen politischen Herausforderungen – Klimaschutz und demografischer Wandel – verlangen Investitionen. Dafür brauchen wir ökonomische Freiheit. Mietendeckel und Mietenprüfungsbehörden sind das komplette Gegenteil“, betonte Warnecke. Der Berliner Senat habe seine Aufgaben nicht verstanden. Senatorin Lompscher erweise den Berliner Mietern mit ihrer Politik einen Bärendienst. „Fatal wäre, wenn dieses schlechte Beispiel in anderen Städten Schule machen würde.“

06.06.2019

Herausragende Persönlichkeit zur richtigen Zeit Drucken

Haus & Grund Sachsen gratuliert Leipziger OB Burkhard Jung zur Wahl als Präsident des Deutschen Städtetages

Als eine „herausragende Persönlichkeit zur richtigen Zeit“ kommentiert der Präsident des Landesverbandes Haus & Grund Sachsen, René Hobusch, die heutige Wahl des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung zum Präsidenten des Deutschen Städtetages.

„Burkhard Jung ist damit der erste Oberbürgermeister einer Metropole in den neuen Ländern, die am dynamischsten wächst und gesamtdeutsch tickt. Leipzig hat in den letzten 30 Jahre ein Auf und Ab des Wachsens, Schrumpfens und erneuten Wachsens erlebt und ist zuletzt zum Leuchtturm unter den deutschen Großstädten geworden“, so der Rechtsanwalt weiter.

Mit Blick auf die Herausforderungen, vor denen die Kommunen stehen, führte der Leipziger weiter aus „aus langjähriger Zusammenarbeit weiß ich, Burkhard Jung ist das gemeinsame Wohlergehen der großen Metropolen wie der kleinen Städte wichtig. Er kennt die Not, wenn Menschen wegziehen, Neugeborene ausbleiben, Kitas und Schulen geschlossen werden müssen und das Geld für dringend nötige Investitionen in die öffentliche Infrastruktur fehlt. Mit der Idee eines modernen, jungen und weltoffenen Mitteldeutschlands ist es ihm gelungen, vom Schrumpfungskurs auf Wachstumskurs zu schalten“.

„Ich gratuliere Burkhard Jung zur Wahl als Präsident des Deutschen Städtetages von ganzem Herzen und freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit“, sagte Hobusch abschließend.

 

Pressemitteilung

06.06.2019

Berliner Mietendeckel würde Mietwohnungsmarkt zusammenbrechen lassen Drucken

Haus & Grund sieht Verstoß gegen europäisches Recht

Mietendeckel, wie der vom Berliner Senat geplante, werden nach Einschätzung von Haus & Grund Deutschland mittel- bis langfristig dazu führen, dass der Mietwohnungsmarkt zusammenbricht. Das zeigten Vergleiche mit Spanien oder anderen europäischen Ländern, in denen solche Maßnahmen ergriffen wurden. „Immer mehr Mietwohnungen werden in Eigentumswohnungen umgewandelt und dann selbst genutzt. Diejenigen Mieter, die sich das nicht leisten können – und die eigentlich von dem Mietendeckel profitieren sollen! –, werden dabei in die Röhre gucken“, warnt Verbandspräsident Kai Warnecke.

Er weist darüber hinaus darauf hin, dass eine solche Maßnahme auch gegen europäisches Recht verstoßen würde. „Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat bezüglich eines Falls aus Polen entschieden, dass Vermietung wirtschaftlich sein muss. Wenn ein Mietendeckel eingeführt wird, ist genau das nicht gegeben“, so Warnecke.

05.06.2019

Studie zu Müllgebühren zeigt hohe Unterschiede Drucken

Kommunen können spürbar zu niedrigeren Wohnkosten beitragen

Die Kosten für die Müllabfuhr müssen nicht hoch sein, sind es aber in vielen deutschen Städten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland heute in Berlin vorgestellt hat. Preisgünstigste Städte sind:

1. Flensburg
2. Nürnberg
3. Magdeburg

Die teuersten Städte sind:
98. Bergisch-Gladbach
99. Moers
100. Leverkusen

In der Studie, die das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag von Haus & Grund Deutschland erstellt hat, werden die Kosten der Müllabfuhr für eine vierköpfige Familie unter Berücksichtigung des Abholrhythmus und des Serviceumfangs miteinander verglichen. „In Flensburg zahlt unsere Familie für einen 14-tägigen Vollservice 130,20 Euro. In Leverkusen zahlt sie für einen 14-tägigen Teilservice 562,16 Euro. Das sind über 430 Euro jedes Jahr mehr – bei einem geringeren Service“, berichtet Haus & Grund-Präsident Kai Warnecke. Die Gründe für diese Differenzen müssten offengelegt werden. Er betonte, dass mit der Studie keine Stadt an den Pranger gestellt werden solle: „Wir wollen für Transparenz sorgen und die Städte und Gemeinden motivieren, ihre Dienstleistungen für die Bürger günstiger, flexibler und transparenter anzubieten. Damit könnten sie einen erheblichen Beitrag zur Verringerung der Wohnkosten leisten“, unterstrich Warnecke.

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